Nationale Kontaktstelle für Wissenstransfer und Geistiges Eigentum

Weitere Initiativen im Wissens- und Technologietransfer in Österreich

Wissenstransfer ist nicht statisch, sondern befindet sich im stetigen Wandel. Ideen und Modelle werden weiterentwickelt, umgesetzt oder abgelöst und durch neue ersetzt. Auch die Politik ist gefordert mit neuen Initiativen und Strategien diesem Wandel Rechnung zu tragen.

Wissenstransferzentren und IPR Verwertung

Mit der Schaffung von drei regionalen Wissenstransferzentren (WTZ Ost, WTZ Süd und WTZ West) sowie eines thematischen Wissenstransferzentrums im Life Science Bereich leisten die österreichischen Universitäten einen wichtigen Beitrag zur Intensivierung des Wissenstransfers von der Wissenschaft in die Wirtschaft und Gesellschaft.

Ziel der regionalen Wissenstransferzentren ist es den Umgang mit geistigem Eigentum zu optimieren und weiter ausbauen. Die Wirtschaft und Industrie soll durch Vernetzungsmaßnahmen gezielte Informationen erhalten, um einen besseren und schnelleren Zugang zu neuen Erkenntnissen, Technologien, Know-how und Wissensständen zu erlangen. Insbesondere die Suche nach universitären Kooperationspartnern und eine zügige Umsetzung der Initiierung von Projekten soll vereinfacht werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Wissenstransfer im Bereich der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) und der Kunst gelegt. Dadurch wird Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Umfeld gestärkt, und unterstützt Österreich sich zu einem „Innovation Leader“ zu entwickeln.

Die Wissenstransferzentren werden vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBWF) gefördert und der Austria Wirtschaftsservice (aws) operativ abgewickelt

IP-Hub

Das Onlineportal „IP Hub“ bündelt Services rund um geistiges Eigentum. Unter www.ip-hub.gv.at findet sich eine zentrale Anlaufstelle für alle Angebote zum Thema Erfindungen, Markenschutz und Urheberrecht. Auf der Website erhalten Unternehmen, Erfinderinnen und Erfinder sowie Interessierte einen raschen Überblick über alle Förderungen und Beratungsangebote des Bundes. Der IP Hub ist beim Österreichischen Patentamt eingerichtet.

IP-Strategie Österreichs

Die österreichische Bundesregierung hat am 14. Februar 2017 erstmals eine Strategie für geistiges Eigentum (IP) beschlossen. Ziel dieser Strategie ist es österreichische Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Innovatorinnen und Innovatoren zu unterstützen, ihre Innovationen bestmöglich zu schützen, verwerten und damit den Wissenschaft- und Wirtschaftsstandort zu stärken. Ein professionalisierter Umgang mit IP auf breiter Ebene stellt damit eine wesentliche Voraussetzung für den Aufstieg Österreichs zum Innovation Leader dar.

OI-Strategie Österreichs

Österreich ist der erste europäische Mitgliedsstaat, der eine umfassende nationale Open Innovation Strategie entwickelt hat. Die Strategie wurde im Zuge eines breiten Beteiligungsprozesses, in welchen nicht nur, in welchen nicht nur Stakeholder aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft, sondern auch die Zivilbevölkerung eingebunden waren, erstellt. Diese umfasst neben einer Analyse des nationalen und internationalen Status Quo zum Thema Open Innovation, eine Vision für 2025 und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung.

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